Rollei Lumen Test: Stick und Ring

Rollei Lumen Test

Ich hatte das neue Rollei Lumen System im Test: Das LED-Licht viele kreative Möglichkeiten für Foto- und insbesondere Videografen bietet, ist nichts neues. Das weiß auch Rollei, deswegen gibt es ab sofort ein eigenes Lichtsystem, das auf den lateinischen Namen Lumen, also Licht, hört. Zum Start haben wir mal zwei Rollei Lumen im Test, den Lumen-Ring und den Lumen-Stick, der ein bisschen an ein Laserschwert aus Star Wars erinnert. Bei beiden Modellen ist die Seite der Macht, also die Farbe des Lichts, beliebig wechselbar.

Rollei Lumen Test 1 Ringlicht Leuchte

Wahlweise können hier Farbtemperaturen oder RGB-Farben gewählt werden. Ganze 360 RGB-Farben lassen sich einstellen, die Abstufung ist überraschend fein. Bleiben wir aber noch kurz bei den Äußerlichkeiten: Das Ringlicht wiegt rund 1.800 Gramm, der Stick etwa 500 Gramm (ohne Akkus). Ersteres schafft eine Leistung von 90 Watt, das das Stablicht derweil „nur“ 20. Dafür ist es etwas günstiger: 169 Euro werden für den Rollei Lumen Stick im Test fällig, für 230 Euro gibt es das Ringlicht. Im Lieferumfang ist eine Menge Zubehör, wie Taschen, Akkus, Ladegeräte oder Griffe, enthalten.

Rollei Lumen im Test: Der erste Eindruck

Unser erster Eindruck beim Auspacken: Preiswert, im Wortsinn. Profis merken sofort, dass sie hier kein Profoto-, Elinchrom- oder Hensel-Lichtequipment in der Hand halten. Dennoch ist die Verarbeitung grundsätzlich solide, es sind Kleinigkeiten, die uns stören: Das Stablicht kommt zum Beispiel mit einem praktischen Handgriff, der sich in ein Stativgewinde schrauben lässt.

Bei uns hatte diese Verbindung aber so viel Spiel, dass wir ihr das Vertrauen entzogen und sie nicht verwendeten. Stellt man außerdem den Lumen-Stick im Test leicht unsanft ab, fallen die Akkus heraus, da Rollei auf eine Sicherung verzichtet hat. Ein Wetterschutz ist auch nicht verbaut, bei keinem der beiden Geräte. Das Ringlicht ist ähnlich verarbeitet, nur fallen die Schwächen in der Praxis kaum auf, da es ohnehin auf einem Lampenstativ Platz findet und dank seiner Größe nicht so mobil einsetzbar ist.

Lumen: Auf in die Praxis!

In der Praxis machen die Rollei Lumen im Test aber vor allem eine Menge Spaß und laden zum kreativen Experimentieren ein. An Langzeitbelichtungs-Effekten mit dem Stick haben wir uns nicht getraut, in der Praxis ist es eher ein besonders geformtes Licht, das im Raum positioniert werden kann. Beide Geräte sind so intuitiv, dass der Spaß nach dem Auspacken direkt losgehen kann.

Was uns wunderte: Obwohl Rollei in beiden Geräten sehr große, schwere und jeweils 4400mAh-starke Akkus verwendet, ist die maximale Leuchtdauer mit drei Stunden angegeben. Bei voller Leistung, die man On Location definitiv hin und wieder braucht, fällt dieser Wert eher auf etwas mehr als eine Stunde. Da ja auch einige Zeit mit Testen und Experimentieren verbracht wird, sollten Interessenten schon den Kauf weiterer Akkus einplanen. Immerhin: Beide Leuchten lassen sich im Studio auch via Stromkabel betreiben.

Fazit:

Die Rollei Lumen im Test sind ideal für kreative Projekte und künstlerische Effekte. Sie bieten viele Einstellungsmöglichkeiten und sind intuitiv bedienbar. Besonders Videografen werden damit ausgezeichnet arbeiten können. Die Verarbeitung ist aber leider nicht besonders robust, wer lediglich ein bisschen farbiges Licht in seinen Fotos braucht, greift besser zu Blitz, Farbfolie und Gummiband.

Daten Rollei Lumen im Test (Ringlicht):

Preis: 229 Euro
Gewicht (ohne Akkus): 1794g
Leistung: 90W
Farbbereich: 3200-9999K, RGB
Stromzufuhr: 2x Akku, DC

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Daten Rollei Lumen im Test (Stablicht):

Preis: 169 Euro
Gewicht (ohne Akkus): 512g
Leistung: 20W
Farbbereich: 3200-9999K, RGB
Stromzufuhr: 2x Akku, DC

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