Volleyball fotografieren: So geht es!

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Wer Volleyball fotografieren möchte, stellt schnell fest: Das ist eine der schwierigsten Sportarten zum Fotografieren, gerade wenn Volleyball in einer Halle gespielt wird. Hier sind daher sieben Tipps, wie deine Bilder beim Volleyball besser werden.

Wir unterscheiden zwischen Hallenvolleyball und Beachvolleyball. Hallenvolleyball findet meist in sehr dunklen Sporthallen statt und erfordert deswegen besonders Lichtstarke Objektive. Beachvolleyball dagegen lässt sich auch mit einem Kitobjektiv ganz gut festhalten.

Auch wenn es eigentlich selbstverständlich sein sollte: Frag immer vorher um Erlaubnis und biete den Teams auch an, Ihnen die Bilder kostenfrei zu überlassen. Bevor du Bilder veröffentlicht ist, solltest du in jedem Fall eine schriftliche Genehmigung einholen. So bist du jederzeit auf der sicheren Seite.

Volleyball fotografieren: Das Equipment

Welche Objektive nehme ich mit? Hervorragend funktionieren die üblichen heiligen drei Objektive: 24-70 mm 16-35 mm und 70-200 mm, idealerweise mit Blende 2.8. Mit einem Teleobjektiv kannst du dich gut vor oder hinter dem Volleyballfeld platzieren, um Spieler beim Annehmen des Balls zu fotografieren. Ein eher weitwinkliges Objektiv eignet sich dagegen eher, um Volleyball von der Seitenlinie zu fotografieren. Mische verschiedenen Brennweiten und Positionen, um die Geschichte des Spiels möglichst vielseitig festzuhalten.

In Sachen Kamera sollte es ein aktuelles und flottes Modell vom Schlage einer Sony Alpha 6400, Canon 80D oder Nikon D7500 und aufwärts sein. Diese Modelle kommen auch mit schlechtem Licht gut klar.

Achte darauf, dass deine Kamera, dein Objektiv und auch alles Zubehör, dass du benutzt, gegen Staub abgedichtet ist. Beim Beachvolleyball entsteht neben dem hochspritzen den Sand auch feiner Staub, der sich auf deiner Kamera ablegt.

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Tipps zur Kamera-Einstellung beim Volleyball-Fotografieren

Fotografiere entweder im manuellen Modus oder stelle die Belichtungsmessung auf Spot ein, damit die Spieler wirklich richtig belichtet sind. Sonst könnte ein heller oder dunkler Hintergrund die Belichtung verfälschen. Beim Volleyball fotografieren ist eine sehr kurze Belichtungszeit notwendig. Selbst wenn du in einer Halle fotografierst, brauchst du mindestens 1/800sec Verschlusszeit. Beim Beachvolleyball werden es eher 1/4000 sein, je nach Wetterlage. Der ISO kann dementsprechend auch mal etwas höher ausfallen, je nach Lichtstärke deines Objektivs.

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Stelle deine Kamera auf jeden Fall in den Nachführ-Autofokus (Servo oder AF-C) und auf die höchstmögliche Serienbildrate. Beim Volleyball geht es oft sehr hektisch zu, so kannst du jeden Moment gut einfangen. Fokussiere dich auch hin und wieder auf einzelne Spieler. Das Weitwinkel eignet sich besonders gut, um die gesamte Spielsituation aufzunehmen. Mit dem Tele nimmst du dagegen einzelne Spieler ins Visier, um sie in Action aufzunehmen.

Was du sonst beachten solltest:

Nimm grundsätzlich beim Fotografieren eine sehr niedrige Position ein. Wenn du aus Stehhöhe fotografierst, wirken die Bilder nicht so imposant. Durch eine tiefe Position sorgst du automatisch für einen wunderschönen unscharfen Hintergrund und stellst die Spieler gut frei. Du bist außerdem darauf vorbereitet, dass sich die Spieler hinwerfen, um einen Ball noch gerade zu erwischen.

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Damit du beim Volleyball fotografieren richtig geniale Ergebnisse bekommst, solltest du außerdem die Spielregeln gut kennen. Beim Volleyball spielen die Spieler nach einem gewissen Prinzip entweder diagonal oder linear. Wenn du weißt, wie die Abläufe sind, kannst du dich mit deiner Kamera direkt richtig positionieren.

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