Fünf Tipps: So landest du den Sportfoto-Volltreffer

Sport Fotografieren Tipps

Hast du einen Hund? Kinder oder Freunde, die Sport treiben? Als “der” oder “die” mit der Kamera im Freundeskreis wirst du früher oder später gefragt, ob du davon mal Fotos machen kannst. Schnell wirst du merken: Sport und Actionfotografie zu lernen ist eine der anspruchsvolleren Disziplinen in der Fotografie – aber sicher auch eine der faszinierendsten. Damit aus einem Schnappschuss ein echtes Siegerbild wird, gibt es ein paar einfache Regeln, die du im Hinterkopf haben solltest.

Sport Fotografieren Tipp 1: Bereite dich vor

Wenn du eine Sportart das erste Mal fotografierst, mach dich im Vorfeld schlau, worauf es dabei überhaupt ankommt, welche Regeln es gibt. Beim Fußball ist das noch leicht, beim Springreiten beispielsweise eher schwer. Guck im Internet mal nach, welche Perspektiven und Brennweiten die Profis wählen, und orientiere dich daran. Nimm passendes Equipment mit, dazu gehören auch mehrere Speicherkarten und Akkus. Beim Fußball wirst du ein Teleobjektiv brauchen, beim Skateboarden eher ein Weitwinkel. Auch wichtig: Sprich vor Ort mit Verantwortlichen und frage sie um Erlaubnis. Das bringt oft die Möglichkeit, an exklusiven Stellen zu fotografieren. Du bist der einzige Fotograf weit und breit? Dann sende im Anschluss einige Fotos an den Veranstalter, dann bist du auch beim nächsten Mal ein willkommener Gast.

Sport fotografieren tipps lernen

2: Die Kamera für Sportaufnahmen macht den Unterschied

Kennst du den Spruch, dass der Fotograf das Bild macht, und nicht die Kamera? Den kannst du bei der Sportfotografie leider vergessen. Die gute Nachricht: Auch für überschaubare Preise gibt gute Kameramodelle, die für rasante Action geeignet sind. Das ist für Einsteiger oft optimal. Generell gilt: Ein guter Autofokus ist das A und O, schnelle Serienbilder sind ebenfalls ein Vorteil. Und auch an Objektiven sollte man nicht sparen. Ein 70-200mm ist bei fast allen Sportarten gut aufgehoben. Lichtstärke f/4 oder besser sollte drin sein. Ich nutze eine Canon 7D Mark II und 1DX Mark II, meist mit dem Tamron 70-200 f/2.8 SP G2 oder dem Sigma 150-600mm f/5-6.3 C – gerade das ist für seine enorme Brennweite und tolle Bildqualität ein richtiges Schnäppchen!

Gerade das Sigma 150-600 ist aus meiner Sicht ein echter Geheimtipp für Sportfotografen.

3: Stelle die Kamera passend ein

Setze dich mit den Einstellungen der Kamera im manuellen Modus auseinander, um die besten Ergebnisse zu erzielen, denn bei der Sportfotografie geht es meist um mehr als nur die richtige Belichtung. Bei wenig Erfahrung tut es auch die Blendenautomatik (Tv/S): Möchtest du rasante Action im Bild „einfrieren“, solltest du eine schnelle Verschlusszeit von kürzer als 1/1000 Sekunde verwenden. So werden Sportler oder Tiere auf dem Foto in ihrer Bewegung eingefangen – ideal beispielsweise für Ballsportarten. Oder bist du beim Motorsport unterwegs? Dann wäre vielleicht ein sogenannter „Mitzieher“ etwas für dich: Dabei wird eine längere Belichtungszeit gewählt, die Kamera wird mit dem Objekt in der gleichen Geschwindigkeit mitbewegt, dieses wird scharf abgebildet, der Hintergrund verschwimmt dagegen. Das ist ideal, um Geschwindigkeit auszudrücken – aber nicht ganz einfach. Regelmäßiges Üben bringt dich zum Ziel.

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4: Fotografiere mit Zwischen-Check

Auch wenn der Sport immer wieder tolle Momente für dich und deine Kamera bereithält: Checke zwischendurch regelmäßig deine Bilder auf Schärfe und richtige Belichtung. So kannst du Fehler früh erkennen und lernst schon während des Einsatzes, wie deine Fotos weiter verbessert werden können. Zoome dabei auch herein und sei lieber etwas kritischer – viele Fotografen sind meiner Meinung nach zu schnell zufrieden mit sich selbst. Wechsele auch regelmäßig die Position und versuche neue, andere Blickwinke zu finden. Wenn es möglich ist: Rede mit den Sportlern und frage sie nach Wünschen oder Anregungen. Auch andere Fotografen sind immer auf der Suche nach Gleichgesinnten, hier gilt: Tausch dich gern aus, aber folge den anderen nicht auf Schritt und Tritt. Wenn du dich frei bewegen kannst, ist es ratsam, auch mal allein oder maximal zu zweit auf Motivsuche zu gehen.

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5: Sicherheit geht vor.

Fotomäßig sind wir zwar schon am Ende angelangt, trotzdem ist der letzte Punkt einer der wichtigsten: Bringe dich und andere niemals in Gefahr, auch wenn das perfekte Foto so verlockend ist. Motorsport ist gefährlich, klar, aber auch beim Wildwasserkanu oder Springreiten sollte ein Sicherheitsabstand immer dazu gehören. Und auch wenn du dich nicht selbst gefährdest, kommt es immer wieder vor, dass Fotografen unangenehm auffallen, wenn sie beim Radrennen oder Fußball im Weg stehen und für Ärger sorgen. Bleibst du Sportlern und Veranstaltern dagegen in positiver Erinnerung, bist du ein gern gesehener Gast, und kannst vielleicht bald die ersten Fotos in Zeitungen veröffentlichen. Bis dahin gilt aber vor allem: Üben, üben, üben.

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