Meine Canon EOS R Erfahrungen in der Praxis

Titel Canon EOS R Erfahrungen Test Praxis Ruben Schäfer

Vor ziemlich genau einem Jahr kam sie in die Läden, die Canon EOS R. Ich habe die Canon EOS R damals gekauft und berichte heute von meinen Erfahrungen. Denn damals meckerten viele, heute übrigens immer noch. Mit einem neuen Update soll ein Kern-Kritikpunkt behoben sein. Wir wagen den Test.

Meine Erfahrungen mit der Canon EOS R und dem Update

Was haben sie nicht alles auszusetzen gehabt, die Foren-Schreiber und Facebook-Experten: Die EOS R sei ab Marktstart veraltet, nur eine Speicherkarte, gecropptes 4K und ein Augen AF, der Welten hinter Sony liege, also mindestens. Zumindest um den letzten Punkt will Canon sich mit dem Firmware-Update 1.4 gekümmert haben. In den Demo-Videos wirkt der Autofokus jedenfalls nun deutlich präziser und flotter. Grund genug, der EOS R noch eine Chance zu geben. Und um zu klären, ob die aktuell beste spiegellose Canon eine Enttäuschung oder eine Empfehlung ist.

Die EOS R in der Praxis

Bei unserem Test der EOS R im spanischen Málaga fiel uns zuerst das auf, was wohl die meisten bemerken, die eine EOS R in der Hand halten: Die Kamera ist ergonomisch nahezu perfekt, bietet einen großen Griff, ist leicht und robust. Und beheimatet auch das dreh- und schwenkbare Touch-Display, das viele aktuelle Canons zu echten Flexibilitätswundern befördert.

Canon EOS R 1 Erfahrungen Test Praxis Ruben Schäfer

Im Inneren sitzt mit dem 30,2-Megapixel-Chip der Canon 5D Mark IV ein Sensor, der in puncto Dynamikumfang, ISO-Performance und Auflösung auch 2019 noch voll überzeugt. Da ist die EOS R dem Wettbewerb mindestens dicht auf den Fersen. Wirklich begeistern kann uns immer wieder die JPG-Entwicklung, für die sich insbesondere der DIGIC 8 Prozessor verantwortlich zeichnet. So lebendige, feine und generell ansprechende JPGs macht sonst kaum eine Kamera.

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Update 1.4 der Canon EOS R

Das Update auf die neueste Software-Generation 1.4 der Canon EOS R einmal erledigt, merkt man den Unterschied sofort: Der Augen-AF bietet nun ein deutlich kleineres Kästchen, das das Auge verfolgt. Der Fotograf kann auswählen, ob er das Linke oder rechte Auge anvisieren möchte. Generell macht der Autofokus einen wacheren Eindruck und folgt nun deutlich präziser und zuverlässiger den Motiven. Im Test nutzten wir das 24mm ART von Sigma am originalen Canon-Adapter, was – das müssen wir an dieser Stelle zugeben – ein schwer zu fokussierendes Objektiv ist, insbesondere bei der geringen Schärfentiefe von f/1.4.

Neue RF-Objektive lieferten sicher noch bessere Ergebnisse. Aber auch in dieser Kombination waren wir überzeugt, das native Sigma für E-Mount arbeitet an einer Alpha 7 III jedenfalls kein Stück besser. Um also den Vorwurf vom Anfang wieder aufzugreifen: Die Canon EOS R ist mit dem neuesten Update im Test eine Kamera, die in Puncto Fokus und Bildqualität auf dem vielzitieren Sony-Niveau liegt – also ganz vorne, zu gut Deutsch. Sie könnte schneller sein, aber dafür warten wir auf den Nachfolger. Wer die beste Canon-Bildqualität, ein solides Gehäuse und eine durchdachte Ergonomie möchte, kann spätestens jetzt zugreifen.

Fazit

Meine Canon EOS R Erfahrungen lassen sich so zusammenfassen: „Die EOS R ist – dank eines richtig gelungenen Updates – jetzt auch für Porträt-Fotografen eine klare Empfehlung.“

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