Der große Luminar 4 Test

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Heutzutage, lange nach den Zeiten, in denen man den Farbfilm im Umschlag zum Entwickeln abgegeben hat, vergnügen sich viele mit den Bildern die die Digitalkamera oder das Smartphone „ausspuckt“. Meist im gängigen JPEG-Format sehen diese Bilder schon gut aus. Machen wir uns aber klar, dass es sich bereits um eine durch die Kamera bearbeitete Datei handelt und nicht um die Daten, welche der Sensor aufgenommen hat. Nur die RAW-Dateien beinhalten alle originalen, relevanten Informationen und Details und aus diesen kannst du in der Nachbearbeitung alles aus den Bildern holen. Nachbearbeitung ist das Stichwort der Software Luminar 4, die wir heute im Test haben.

Luminar 4 im Test: Was ist es eigentlich?

Wie in der Dunkelkammer handwerklich, musst du in der Bildbearbeitung Schritt für Schritt vorgehen und wissen was du tust, um ein ordentliches Bild zu bekommen. Oder du nutzt Künstliche Intelligenz, um schneller an dein Ziel zu kommen, so die Botschaft von Skylum zum Programm Luminar 4.

Die Software Luminar 4 von Skylum verspricht, deine Fotos auf einen neuen Level zu heben. Ein schnellerer und effektiverer Workflow und beeindruckende AI-Effekte (AI-Artificial Intelligence – Künstliche Intelligenz) sollen mit wenigen Klicks von der Hand gehen. Klingt vielversprechend, somit entschied ich mich, das Programm zu erwerben und zu testen.

Verwendete Hardware:

Luminar 4 läuft auf Windows und Mac, der Test wurde auf einem MacBook Pro gemacht.

(13“ MacBook Pro; 2,3GHz Dual Core i5, 8GB SDRAM, SSD Laufwerk und Intel Iris Plus Graphics 640)

Mein Haupteinsatzgebiet ist der Motorsport, hier arbeite ich für eine Redaktion. Auch wenn ich als Fotograf schon einige Jahre Erfahrung hinter der Kamera habe, die Nachbearbeitung beschränke ich auf die RAW Entwicklung und Kontrast-/Helligkeits Anpassung in den gängigen Programmen Adobe Photoshop und Adobe Lightroom Classic. Ebenso unter dem Aspekt, dass Redaktionsfotos nicht retuschiert oder verfälscht sein sollen, gehen meine Fähigkeiten nicht über Grundkenntnisse hinaus. Da ich selbst seit 1983 eigene Homecomputer hatte, habe ich aber keine Scheu davor, mich in neue Software einzufinden.

Somit gehe ich an den Luminar 4 Test noch recht unbedarft und unvoreingenommen heran, bin jedoch neugierig ob es meinen Workflow in Zukunft erleichtern könnte.

 Wo kann ich Luminar 4 kaufen?

Die Software Luminar 4 im Test wird auf der Homepage von Skylum als Download-Version zum 14-Tage Test angeboten. Zum Kauf stehen neben dem Hauptprogramm auch diverse Pakete mit Preset-Looks oder Hintergründen zur Verfügung. Die gängigen Zahlungsmethoden Visa, Master Card, American Express und PayPal werden akzeptiert. Bezahlung, Lizenzversand per Email und das Herunterladen des Programms gingen problemlos. Auch die Installation lief prompt und flüssig innerhalb etwa drei Minuten. Nach einem Neustart der Testversion und dem Aktivieren öffnet sich der Hauptbildschirm der Vollversion von Luminar 4 im Test.

Wie sieht Luminar 4 aus?

Siehe da, auf den ersten Blick könnte Luminar 4 auch eine optisch leicht abgewandelte Version von Lightroom sein. Der Vergleich zum Adobe-Klassiker wird uns durch den Test begleiten, da es die meistgenutzte Anwendung von Amateuren und Profis ist.

Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, bei neuen Programmen erstmal die Grundeinstellungen anzuschauen. Diese sind bei Luminar 4 nicht sehr komplex. Neben dem Standard-Ordner, in dem der Bilderkatalog dann hinterlegt wird, stehen noch Einstellmöglichkeiten für den Zwischenspeicher, die Backup Häufigkeit und ob der Grafik-Prozessor mit genutzt werden soll. Abgesehen von einem eventuell anderen Sicherungsordner würde ich hier nichts verändern.

Los geht es mit der Bildbearbeitung im Luminar 4 Test

Hierfür muss ich das gewünschte Bild beziehungsweise die Bilder importieren. Luminar 4 kopiert diese im Test in den eigenen Katalog, die Ursprungsdaten bleiben unangetastet. Die Einbindung von Cloud-Speichern wie Dropbox funktioniert tadellos, allerdings empfiehlt es sich bei Einzelbildern das Zwischenspeichern auf internem Speicher, was Bearbeitungszeiten beschleunigt.

Anders als in Lightroom besteht hier nur der Weg einen gesamten Ordner oder ein einzelnes Bild auszuwählen. Eine Sichtung und Markierung der Originaldaten in der Computer-Vorschau sind somit vorab nötig. Markierte Bilder dann am besten in einen separaten Ordner kopieren und diesen dann in Luminar 4 auswählen. Der Einfachheit halber begnüge ich mich für die ersten Schritte natürlich mit einem Einzelbild. Auf die Ordner- und Stapelverarbeitung komme ich später dann zu sprechen.

Was ebenfalls auffällt ist, dass die gleichzeitige Verwendung von zwei Monitoren nicht unterstützt wird. Lediglich der Wechsel des Anzeigebildschirms lässt sich durchführen. Eine große separate Vorschau auf einem Monitor neben dem 13“ Display war nicht möglich.

Welche Daten nimmt Luminar 4 im Test?

Luminar 4 erkennt im Test die gängigsten Rohdaten und Grafikformate wie: .CR2, .CR3, .NEF, .ORF, .RAF, .ERF, .ARW, .RW2, .DNG, .PEF, .PPM und PNG, JPEG, TIFF (8-bit und 16-bit), Apple HEIC, sowie PSD (nur Mac). Einige weitere Formate werden ebenfalls unterstützt. Sollte ein Format nicht direkt zu importieren sein empfiehlt Skylum über den DNG Converter von Adobe als ersten Entwicklungsschritt zu gehen. Dieser ist als Freeware erhältlich (https://helpx.adobe.com/photoshop/digital-negative.html).

Für das erste Bild im Luminar 4 Test entschied ich mich für ein Porträt aus dem Urlaub im CR2 Format. Nach dem Import bietet Luminar 4 mir sofort diverse Preset-Verbesserungen an. Diese sind unterteilt in Kategorien wie Essentials, Street, Landscape, Portrait, Lifestyle, Dramatic, Aerial, dem gesamten Katalog und eigenen gespeicherten Looks. Praktisch selbsterklärend sind die Anwendungsbereiche dieser Presets.

Skylum Luminar 4 Test Vergleich Lightroom

Objektivkorrekturen so wie chromatische Aberrationen entfernen sind in meinem Ablauf immer der erste Schritt. Diese Möglichkeit bietet Luminar 4 in der „Arbeitsfläche“. Vorausgesetzt du verwendest RAW-Daten oder die Angaben sind in den JPEG Metadaten noch hinterlegt worden.

Luminar Presets näher betrachtet

Nun schaue ich mir die „Essentials“ an. Die vorgeschlagenen Looks tragen den Bearbeitungsstil im Namen. Da steht als erstes der AI Image Enhancer zur Verfügung. Klingt interessant, ein Klick und das Bild wird, wie bei der automatischen RAW Entwicklung von Photoshop schon deutlich kontrast- und detailreicher. In der Symbolleiste ist ein einfacher Original-Bearbeitet Vergleich über den „Auge“ Button möglich, oder durch den Vorher-Nachher-Button über eine verschiebbare Grenze. Neben dem AI Image Enhancer gibt es das klassische B/W für Schwarz-Weiß, ein Kontrast Verbesserer, Dunst Entferner, Stimmung Verbesserer, Farbstich Entferner, einen Himmel Verbesserer, Weichzeichner und einen Super-Schärfer.

Je nach Motiv passen diese Preset-Looks schon recht gut oder eben überhaupt nicht. Hier beginnt dann das probieren mit den Reglern. Die Stärke des angewendeten Looks kann bei dessen Auswahl dosiert werden.

Nun schaue ich oben rechts unter „Bearbeiten“ was ich nun verändern kann – „Wesentliches“ kann ich verändern: Helligkeit, AI Enhancer, AI Structure, Farbe, S&W Umwandlung, Detailverbesserung, Bildrauschen entfernen, Landscape Enhancer und Vignettierung.

Einfache Bedienung

Hier können die Schieberegler dann nach Geschmack verstellt werden, beim Ausprobieren gerne einmal ins Extrem bringen, um dann „richtig“ zu dosieren. Weniger ist oft mehr – Einen Euro ins Phrasenschwein.

Nächste übergeordnete Einstellmöglichkeit ist „Kreativ“. Hier beginnt das Spiel mit der künstlichen Intelligenz. Vom Einfügen von Sonnenstrahlen, über den Austausch eines kompletten Himmels, hinzufügen von Nebel oder Leuchten sollte für jede Idee etwas dabei sein. In der richtigen Dosis verleihen die Sonnenstrahlen einen tollen Eindruck. Auch ein nicht übertriebener Himmel wertet Fotos deutlich auf. Künstlerisch sind kaum Grenzen gesetzt und die AI von Luminar 4 greift im Test richtig gut.

Auch für Porträts gibt es eine eigene Kategorie. Hier kannst du spielend den Hautfarbton anpassen und rote Augen entfernen. Selbst die Lippensättigung oder eine Funktion zum Zähne aufhellen steht zur Verfügung. Der Orton-Effekt simuliert das übereinanderlegen von zwei überbelichteten Fotos um ein gesamtes „zauberhaftes Bild“ entstehen zu lassen.

Die vierte übergeordnete Einstellmöglichkeit nennt sich „Professional“. Wie der Name andeutet kann hier dann ein erweiterbarer Kontrast bearbeitet werden. Ebenso einen anpassbaren Verlauf, eine Farbverbesserung oder ein Fotofilter hinzugefügt werden. Beim „Abwedeln & Nachbelichten“ können ausgebrannte Stellen abgeschwächt, oder zu dunkle aufgehellt werden.

Eigene Presets in Luminar 4 erstellen

Nachdem du ein Bild nach deinem Geschmack bearbeitet hast, sind die Einstellungen auf dieses Bild beschränkt. Hast du aber einen eigenen Stil gefunden, welcher auf weitere Bilder anwendbar ist, oder für die Zukunft interessant, so kannst Du unter „Neuen Look speichern“ deine persönlichen Luminar 4 Presets erstellen. Eine sinnvolle Namensgebung hilft dir später, auf Anhieb das Richtige wieder zu finden.

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Übrigens: Wir schenken dir ein Preset für Luminar 4: Klicke hier und downloade direkt den Look “Vivid Racing”.

Let´s play with Luminar

Es wird nun Zeit ein Foto komplett neu zu gestalten. Hierfür wählte ich ein RAW aus meinem Fundus welches bei einem Sonnenaufgang entstand. Das Bild bietet die Möglichkeit den Sonnenhimmel der Stimmung anzupassen und dramatischer erscheinen zu lassen oder den Himmel sogar komplett zu tauschen. Da ich beim Fotografieren schon auf f11 abgeblendet hatte, sind die Sonnenstrahlen bereits in der rohen Aufnahme zu sehen. Die möchte ich jedoch deutlich dramatischer wirken lassen. Los geht es.

Skylum Luminar 4 Test Vergleich Lightroom

Über die Einzelbildbearbeitung lade ich mir die entsprechende Datei in die Vorschau. Der AI Image Enhancer hebt mit einem Klick schon einiges schöner hervor. In den Bearbeitungs-Funktionen wähle ich bei „Kreativ“ AI Sky Replacement aus, um zuerst den Himmel zu tauschen. Hier stehen schon einige Vorlagen zur Verfügung. Wem dies nicht genügt, der kann sich auch selbst weitere Vorlagen hinterlegen. Das Himmel Austauschen in Luminar 4 klappt im Test ausgezeichnet!

Skylum Luminar 4 Test Vergleich Lightroom

Ich fand „Dramatic Sunset 3“ passend, mit leichten Änderungen an der Belichtung und der Himmelstemperatur sieht das wirklich schon eindrucksvoll aus. Nun lasse ich die Sonne dramatischer aufgehen. Hierfür wähle ich Sonnenstrahlen und platziere das Sonnenzentrum passend über die aufgehende „echte“ Sonne. Durch einstellen der Stärke, Länge, Penetration und Wärme der Strahlen versuche ich einen noch realistischen Eindruck zu erhalten. Ein Spielen mit den zufälligen Werten verschiebt die Strahlrichtungen. Einzig die Gebäude auf dem Bild erscheinen nun viel zu hell, um für eine Lichtquelle von hinten so klar sichtbar zu sein. Es entsteht quasi ein HDR-Look.

Der Pro-Modus von Luminar

Daher wechsle ich in die Pro-Bearbeitung von Luminar 4 im Test. Zuerst dunkle ich im anpassbaren Verlauf den unteren Teil ab, dann erhöhe ich die Farbtemperatur und Dynamik etwas für den oberen Teil. In der Farbverbesserung füge ich etwas mehr Wärme und Glanz hinzu. In der Kreativ-Bearbeitung bekommt das Bild eine Priese Weichzeichner und eine leichte Vignettierung. Dies sollte genügen.

Zuletzt schneide ich das Bild ein Wenig, um den Horizont gerade auszurichten. Hierbei sind die Hilfslinien im Fenster sehr nützlich. Wenn Du dein Bild etwas mehr zuschneiden möchtest, empfiehlt sich dieser Schritt zu Beginn der gesamten Bearbeitung. Da es sich bei mir mehr um eine minimale Korrektur handelt stellte ich es hinten an. Jetzt muss das Bild auf Facebook und in mein Archiv.

Exportieren der Arbeit in Luminar

Somit kommt der letzte Schritt, das Exportieren. Über den Button oder den Menüreiter Exportieren bekomme ich neben dem Zielordner weitere Möglichkeiten zur Auswahl. Das Schärfen, die Bildgröße, der Farbraum, das Dateiformat und die Qualität können angepasst werden. Zuerst sichere ich mit den höchstmöglichen Werten im JPEG Format. PNG, TIFF, PDF, Photoshop und JPEG-2000 stehen weiterhin zur Verfügung. Der folgende Berechnungs- und Speichervorgang dauerte etwa eine halbe Minute und ergibt ein 28,8MB mächtiges Bild.

Skylum Luminar 4 Test Vergleich Lightroom

Deutlich flotter speichert sich ein auf 720p – lange Kante verkleinertes Foto, was für Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Instagram vollauf ausreicht. Nach zehn Sekunden stand das 607KB kleine Bildchen bereit.

Massenabfertigung

Nachdem ein einzelnes Foto bearbeitet und exportiert wurde, interessiert mich natürlich, ob ich eine ganze Auswahl an Bildern ebenso problemlos und mit zufriedenstellendem Ergebnis mit Luminar 4 im Test bearbeiten kann. An einem Motorsport-Wochenende kommen schnell über 2000 Fotos zusammen, aus denen dann eine Auswahl für die Redaktion und Kunden getroffen werden muss.

Wie bereits erwähnt ist die Vorauswahl von Luminar 4 im Vergleich zu Lightroom nicht so komfortabel, somit habe ich über die Bildvorschau im Mac eine Handvoll Test-RAW ausgesucht und in einen eigenen Ordner kopiert.

Skylum Luminar 4 Test Vergleich LightroomSkylum Luminar 4 Test Vergleich Lightroom

Nun lassen sich die Looks auf jedes Bild anwenden wie in der Einzelbearbeitung. Ein einfarbiges Wasserzeichen lässt sich über eine weitere Bildebene platzieren und einfügen. Dies muss jedoch für jedes Foto einzeln angelegt werden. Das simple Einbinden wie beim Export in Lightroom wäre eine wünschenswerte Ergänzung, besonders für mehrfarbige Wasserzeichen, um die Fotos beispielsweise im Look einer Webseite zu erstellen.

Über die Export Funktion werden die gewünschten fertigen Werke dann in den Zielordner gespeichert. Die Bearbeitung und das Speichern benötigt einige Rechenzeit. Besonders hier fällt auf, dass die Prozesse viel Leistung des Computers fordern, ebenso ist ein Betrieb am Netzteil bei vielen Fotos angeraten, der Akku eines Laptops leert sich zusehends beim Rendern der 20 Beispielbilder.

Skylum Luminar 4 Test Vergleich Lightroom

Eine weitere Möglichkeit ist die Funktion „Stapelverarbeitung“. Hierbei wird allerdings ein Look auf alle Fotos gelegt und eine einzelne Bearbeitung oder ein Zuschnitt ist nicht möglich. Dieser Weg der Massenabfertigung empfiehlt sich nur, wenn die ursprünglichen Bilder sehr ähnliche Aufnahme- und Motivbedingungen haben.

Mein persönliches Fazit zum Luminar 4 Test

Der Kauf und die Installation der Software funktionieren problemlos. Luminar 4 lief im Test absolut stabil, benötigte allerdings häufig längere Lade- und Bearbeitungszeiten, welche durchaus der Dateigröße der Ausgangsbilder geschuldet sind.

Für die Bearbeitung einzelner Fotos und der Komposition einzigartiger Bilder setzt das Programm neue Maßstäbe und macht viel Spaß. Im gehobenen Hobbybereich oder als Profi-Fotograf bei Hochzeiten, Events oder im Sport, solltest du dir allerdings deinen eigenen Eindruck verschaffen ob der Workflow teilweise zu umständlich ist. Für den ersten Eindruck steht eine 14-Tage Testversion zur Verfügung. Ein Update mit mehr Funktionen könnte hier natürlich schnell Abhilfe schaffen, um mich endgültig zu überzeugen.

Wer sich nicht per Abonnement langfristig binden möchte bekommt mit Luminar 4 hervorragende Leistung bei einmaliger Bezahlung. Bei Nutzung von Rabattaktionen rechnet sich im Vergleich zu den 12.- Euro im Monat für das Adobe Photoshop/Lightroom-Abo Monatlich bereits nach 6 Monaten die einmalige Investition. Wer allerdings eine wirklich hochwertige Retusche oder komplexe Stapelverarbeitung zu seinem täglichen Brot hat oder im Hobbybereich benötigt wird nicht umhin kommen weiterhin auf die Anwendungen des Marktführers Adobe zurück zu greifen.

Luminar 4 lässt sich auf zwei Computern mit einer Lizenz installieren, somit wäre der Desktop-PC zuhause sowie für unterwegs das Laptop versorgt. Eine App für Tablets oder Smartphones für die ganz schnelle und spontane Bearbeitung steht bisher nicht zur Verfügung, hier punktet noch Adobe.

PRO:

+ Starke KI, clevere Funktionen, insgesamt sehr innovativ
+ Zuverlässig im Test
+ Hochqualitative Ergebnisse

Contra:

– rechnet bei viel Bearbeitung was länger
– keine gute Splitsceen-Unterstützung
– keine Keywords in der Bibliothek

Hinweis: Wer Luminar 4 kaufen möchte, findet hier noch für kurze Zeit einen Gutscheincode!!! Er lautet FOTO2020 – Damit spart ihr 10 Euro 🙂

 

23 Responses

  1. RFS sagt:

    Für meine Designs, Fotos, Graphiken und FotoArt benutze ich Adobe Produkte seit Jahren. In Kombination mit diversen anderen Programmen, wie z.Bsp. Coreldraw ( um nur eines von vielen zu nennen ) erschaffe ich professionelle Kreationen.

    Luninar 4 ist gut für Laien und Fortgeschrittene Anfänger. Ansonsten kann man es nur als minderwertig unterstützendes Programm benutzen. Hier ist jedoch bemerkenswert, dass die Sky-Freistellungen oftmals sehr gut funktionieren. Die Portraitfunktionen sind bestensfalls befriedigend.

    Die Bearbeitungsgeschindigkeit ist trotz guter Rechenleistung meines Computers sehr behäbig. Experimentielle Bearbeitungsvariationen sind exorbitatnt langsam, die vorgeschlagenen Voreinstellungen allenfalls für Laienknipser tauglich.

    Um ein ziel- und aussageorientiertes Design in angemessener Zeit und Qualität zu erstellen, ist dieses Programm mit einem glatten “ungenügend” zu beurteilen.

    Photoshop, After Effekts, Lightroom, Corekdraw, etc… wird es nicht annähernd ersetzen können.

    Dieses Programm ist etwas für Laien. Fürd iese Zielgruppe ist es wohl auch gedacht und macht auch Sinn.

    Ansonssten – Finger weg !!

    • rubenschaefer sagt:

      Ich würde es anders formulieren: Luminar ist für alle, denen die Funktionen ausreichen. Insbesondere professionelle Landschafts-Fotografen nutzen das Programm häufig. Ein Designer hingegen wird in der CC oder bei Corel sicher glücklicher. Der Vergleich hinkt aber auch: Luminar steht im Wettbewerb zu Lightroom, nichts weiter.

    • Jean-Johan sagt:

      Wir, Amateur Fotografen, werden von RFS als minderwertige Laien weggesetzt. RFS scheint mir mit seine Aussagen ein arroganter, hochnasige Figur zu sein. Stil, benehmen und Klasse zeigen, sind Ihm unbekannt?

      • rubenschaefer sagt:

        So weit würde ich auch wieder nicht gehen 🙂 Es gibt Leute, für die ist Luminar 4 im Test nicht das richtige, das ist ja auch in Ordnung

      • klafa sagt:

        Kann ich nur unterstützen. Die Zielgruppe von Luminar sind nicht die Profis.

      • CONSEGG sagt:

        Das ist unsachliche Hetzt gehen eine Meinung von RFS Wir sind hier schliesslich nicht bei Facebook!. Ich kann die Einschätzung von RFS teilen, denn es sind Tatsachen. Ich selbt habe verschiedene Bearbeitungsprogramme installiert und in Verwendung. Über Features der Programme kann man ewig diskutieren, im Wesentlichen kupfern die SW Entwickler ab und ändern ein bisschen, haben andere Schwerpunkte. Doch was das Arbeiten mit LUMINAR anbelangt, ist es von allen Programmen das langsamste Programm und deshalb in manchen Belangen eine Zumutung. Ich verwende LUMINAR 4 nur wenn es sein muss und ziehe jedes andere Programm vor (PS, LR, Commander, Capture, Darktable, Rawtherapee. Director, FotoFocus), denn solchen Schnick Schnak wie Himmel ersetzten habe ich nicht nötig

  2. Arndt sagt:

    Skylum ist mit seiner Software Luminar noch relativ jung auf dem Markt und hat mit seiner neuesten Version einen großen Schritt nach vorn gemacht. Auch wenn die Dateiübergabe innerhalb der Software sich nach wie vor schleppend aufbaut, wartet Luminar 4 doch für Foto-Neulinge und Fortgeschrittene mit einigen interessanten Features auf. Ob nun das Auswechseln des Himmels eine fotografische Meisterleistung ist, sei dahingestellt. Aber die KI Filter nehmen einem schon mit einem Regler viel Arbeit ab. Für Hobbyfotografen, die mit wenigen Bearbeitungsschritten ein taugliches Bild zaubern wollen, hat Luminar alles drin. Außerdem kann nach der Einarbeitungszeit auch ein schmaler Geldbeutel erahnen, was Capture One oder Lightroom zusätzlich können und so die Tragweite professioneller Fotobearbeitung schon einmal kennenlernen.

    Eher fragwürdig finde ich dabei das fast schon aggressive Werben von Skylum mit diversen Brand Embassadors, welchen mit dieser Maßnahme ja auch immer ein warmer Hauch in die Tasche weht. Ein Geschmäckle hat das schon für jemanden, der die Szene auch nur andeutungsweise kennt.

    • rubenschaefer sagt:

      Perfekt ist es ja nach wie vor nicht, aber es wird immer besser mMn. Was die Werbung angeht: Es ist schon stark, stimmt, aber das haben andere Hersteller auch so gemacht. Wenn Adobe mal das Portmonee weiter aufmachen würde…

    • Dave sagt:

      Für mich als Hobbyfotograf reicht Luminar vollkommen aus. Ich weiß auch, dass über Photoshop und Lightroom professionellere Ergebnisse zu erzielen sind.
      Aber so professionell müssen meine Bilder nicht aussehen, da meine Familie und ich nicht diesen 120% Blick haben.
      Auch in meinem Fotoclub werden Luminarnutzer etwas belächelt, aber nicht als Laien betitelt.
      Es gab jetzt ein Update, das macht das Programm wesentlich schneller und macht dadurch noch mehr Spaß. Ich kann Luminar 4 jeden Einsteiger in die Bildbearbeitung empfehlen. Wenns nicht mehr ausreichen sollte, kann ich ja immernoch wechseln.

  3. Frank sagt:

    Na ja, mit Lightroom kann ich große Archive mit vielen Fotos sehr schnell bearbeiten und auch in einer erträglichen Zeit exportieren. Mit Luminar 4 ist das nicht so ohne weiteres möglich – das Programm hat große Performanceprobleme bei der Bearbeitung, kann nicht mit großen Archiven umgehen und beim Exportieren kann ich nicht nur EINEN Kaffee kochen und trinken. Auf meinem Desktop mit Ryzen 7 3700, GeForce 1660 TI, 32GB RAM, 512GB SSD hat Lightroom immer noch deutliche Vorteile!

    • rubenschaefer sagt:

      Lightroom hat zweifelsohne noch diverse Vorteile, die beiden Programme können sich (wie in meinem Fall) auch ergänzen. Ich will viele der intelligenten Features nicht mehr missen. Und bei mir läuft es eigentlich immer flüssig (MacBook Pro mit i9 8-Core, 16gb ram, 1tb ssd)

  4. Manuel sagt:

    Hi,
    toller Artikel. Hat mir sehr bei der Entscheidung Luminar 4 als Update zu kaufen geholfen.
    Ich selber habe ein MacBook Pro von 2015 als 13“ Variante, bedeutet i5 mit 2,7GHz und 8GB RAM.
    Nun bin ich mit einem MacBook Pro 16“ am liebäugeln. Hier stellt sich mir die Frage ob Luminar 4 nennenswerte Unterschiede auf dem Modell i7 zu i9 hat. Kann Luminar 4 mit den 8 Kern CPU überhaupt arbeiten, bzw. unterstützt es überhaupt Multicore mit 8 Kernen? Oder reicht auch der i7 mit 6 Kernen aus? Es wäre bei der Anschaffung für mich ein preislicher Unterschied von gut 350€.
    Oder nutzt Luminar 4 Sowieso nur die Leistung der GPU? Dann wäre der Schritt zur AMD Radeon 5500M ja bestimmt sinnvoll, oder?
    Vielleicht könnt ihr eure Erfahrungen kurz mitteilen. Ich wäre euch sehr dankbar!
    Liebe Grüße
    Manuel

    • rubenschaefer sagt:

      Hi Manuel, gute Frage, ich habe das “alte” 15,4 Zoll MBP von 2019 mit dem i9, es läuft auf jeden Fall brutal schnell. Schätze aber, das der i7er seine Sache kaum schlechter macht. Grundsätzlich ist Luminar auf Mac optimiert, der achtkerner wird also unterstützt 🙂

  5. Michael sagt:

    Hallo zusammen,

    bei mir läuft luminar auf Windows 8, i7 (4. Generation) 8Kern Rechner mit 16 GB Ram. Vor dem Updates (es gab, glaube ich, inzwischen 2) läuft es schneller und vor allem stabiler. Auf diesem Rechner lief Lightroom 4 sehr gut. Inzwischen bin ich von Lightroom weg hin zu Canons DPP, was auch super läuft. Im Unterschied zu Lightroom und DPP mag es Luminar nicht, wenn die Bilder auf einer SSD und die Programme auf einer anderen SSD liegen, Lightroom und DPP waren da schmerzfrei. Aus meiner Sicht ist die Performance von Luminar gar nicht so Rechnerabhängig, kann man ja auch im Resourcenmonitor checken. Wichtig ist alles auf einer Festplatte zu haben.

    Kann man eigentlich Luminar-3-Looks auch in Luminar-4 nutzen oder passen die nicht mehr? Generell finde ich die Looks klasse, wenn es schnell gehen soll. Außerdem finde ich es toll, wenn ich “mein” Bild gleich in 30 oder 40 Variationen sehen kann, um dann zu entscheiden, in welche Richtung ich es entwickeln will. Das ist als erster Anhaltspunkt schon eine Inspirationsquelle, die ich nicht mehr missen möchte. In der analogen Fotografie hattest du halt Velvia oder Provia oder Astia, das war´s. Danke für eine Antwort 🙂

    Liebe Grüße, Michael

    • rubenschaefer sagt:

      Hey Michael, Looks aus Luminar 3 gehen auch in Luminar 4, ich glaube dafür musst du sie aber neu verknüpfen. Ich kann es die Tage mal testen. Danke für dein Feedback! 🙂

  6. strikkjakke sagt:

    Die Funktionen mögen einem Amateur, der ich auch bin, genügen. Mit ersten Versuchen machte das Prog einen ganz ordentlichen Eindruck. Was aber das ganze Paket für mich unbrauchbar macht ist, dass offenbar kein zweiter Monitor angesteuert wird – sowas ist nicht zeitgemäß.

  7. em wu sagt:

    luminar 4 – grösste scheisse.
    ich hab`s gekauft, installiert und nichts tut sich nach dem öffnen des programms.
    keine bilddatei lässt sich öffnen, kein ordner, katalog anlegen.
    weg geworfenes geld

  8. Horst sagt:

    Dass solche Reviews gleich so ausarten müssen. Ich fand sie interessant und möchte mich für die Arbeit bedanken, die du dir gemacht hast.

  9. urgra sagt:

    Frage: Sind updates von Luminar4 kostenlos?

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