Aus dem Leben eines Fotografen

Aus dem Leben eines Fotografen

Einen Hochzeitsfotograf auf die letzte Rille googlen, reihenweise Preise erfragen und schlussendlich irgendwen nehmen? Warum das eine schlechte Idee ist:

Ich hatte letztens eine Braut am Telefon, die nur zwei Wochen im Vorfeld anfragte, ob ich an dem Termin Zeit habe. Sie wirkte gestresst und eilig, das Telefonat endete abrupt, ich habe den Job nicht. Schade. Besonders, weil so eine hektische Anfrage quer durch die Sucherergebnisse bei Google wahrscheinlich nicht zu den Bildern führt, die sie sich wünscht. Wer nur zwei Wochen vorher nach Dienstleistern sucht (egal warum) kann sich eine gründliche Recherche, ein Vorgespräch oft nicht mehr erlauben. Dabei sollte es um Stil gehen, um Vertrauen, um ein traumhaftes Ergebnis. Das wird so aber schwer zu machen.

Was wichtig ist bei Hochzeiten

Für mich stehen aber genau diese Punkte im Fokus: Ich möchte, dass die Bilder noch in einigen Jahren eine wunderschöne Erinnerung sind. Daher möchte ich Qualität abliefern und arbeite mit hochwertigem Equipment, dass versichert ist. Daher achte ich auf ein gutes Verhältnis, das schöne Bilder erst ermöglicht. Und daher setze ich auf einen konstanten Stil, damit der Kunde sieht, was er bekommt. Und ich möchte jedem Brautpaar raten: Sucht euch einen Fotografen, dem diese Punkte wichtig sind. Mit dem ihr euch versteht. Und nehmt euch die Zeit, die so ein Prozess dauern kann.

Wer wissen möchte, wie Preise zu Stande kommen: Für meinen Preis sind das hochwertige Equipment, Anfahrt, Arbeit vor Ort, Arbeit später beim Sortieren und Bearbeiten, Steuern und Versicherung, viel Erfahrung, Computer und Speicherdienste, damit die Bilder auch in Jahren noch zuverlässig verfügbar sind.

Was mich am oben genannten Fall ärgert: Ich war Saisonbedingt sogar deutlich unter Preis unterwegs. Preise für meine Hochzeiten beginnen bei 565,-€. Dafür gibt es über 50 bearbeitete Bilder von einer standesamtlichen Trauung. Mit garantierter Qualität, ordentlich und im Stil, den ihr erwartet. Denn das Ergebnis sollte immer euer Glück sein. Mit Bildern, die Ihr gerne wieder anschaut.

  • Sucht euch einen Fotografen, der Bilder macht, die ihr mögt!
  • Sucht ihn rechtzeitig und fragt rechtzeitig an!
  • Rechnet damit, dass ein (richtiger) Fotograf Geld kostet. Spart lieber am Blumenschmuck oder der Limo, daran erinnert sich später auch keiner mehr. Die Bilder werden bleiben!

Meine Erfahrung – DJ und Fotograf sind die wichtigsten Dienstleister auf einer Hochzeit. Der eine macht die Party, der andere hält sie fest.

Ich wünsche euch alles Gute – und bin gerne euer Fotograf, wenn meine Arbeit euch gefällt. Schreibt mir oder ruft mich an 😊

 

2 Antworten

  1. Steffi sagt:

    Die Fotografin hatten wir ganz zu Beginn unserer Planung gesucht und gefunden. Da ich selbst Hobbyfotografin bin weiß ich, wie viel Arbeit dahinter steckt. Bei Preisen von knapp 1500 Euro und mehr für 6 Stunden Begleitung musste ich allerdings auch schlucken. Da ist ja fast ein Monatsgwhalt. Wir haben uns jetzt am Mittelfeld orientiert.

    • rubenschaefer sagt:

      Das ist schon selbstbewusst, gebe ich zu, kann aber auch gerechtfertigt sein. Es gibt übrigens Fotografen, die bis zu 15.000 Euro nehmen, auch in Deutschland & für Privatkunden 🙂 das ist aber eher die Ausnahme

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