Aus den Anfängen: Fotograf in Wachtberg

Aus den Anfängen: Fotograf in Wachtberg

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Warum die Wachtberger Lokalredaktion der ideale Ort war, Fotografieren zu lernen

Wie der eine oder andere sicher schon weiß, meine Wurzeln als Fotograf liegen nicht in einer Ausbildung, sondern in meiner Tätigkeit als Journalist. Davor sogar noch im Verein – aber das war alles eher ein Hobby. 2015 wurde es dann Ernst, im Oktober wurde ich für den Wir Wachtberger Lokaljournalist. Eine Woche später klingelte das Telefon: „Hans-Dietrich Genscher wird Ehrenbürger von Wachtberg, kannst du das fotografieren?“, frage mich die Pressesprecherin der Gemeinde. Gegenfrage: „Wann?“ – Antwort: „Heute Abend“. Na super.

Ein solches Ereignis als Feuertaufe für mich als frischgebackenen Wachtberger Fotografen. Reaktion: Ich fuhr nach Bonn ins Fotogeschäft und kaufte meine erste richtig professionelle Kamera – eine Canon 7D Mark II. Damit bestritt ich den Abend dann auch – eine grandiose Erinnerung bis heute. Ich war Zeuge einer der letzten Reden Genschers und durfte sie dokumentieren.

Fotograf Wachtberg: Von Termin zu Termin

Als Pressefotograf aus Wachtberg ging es in den kommenden Wochen natürlich weiter – Schnee, Sport, Sport im Schnee, Karneval in Wachtberg – als Fotograf war ich eigentlich immer dabei und schrieb damals auch fleißig meinen alten Blog: WachtbergNews. Ich war in diesem halben Jahr sehr aktiv.

Am 1. April 2016 erfuhr ich, mitten auf einer Berlinreise, dass Hans-Dietrich Genscher gestorben war. Den Staatsakt in Bonn begleitete ich als Fotograf natürlich ebenfalls – bis heute habe ich die Pressekarte des Innenministeriums zu Hause.

Zeit zum Verschnaufen blieb wenig: Ein Unwetter fegte über Wachtberg hinweg und versetzte alle Anwohner, Medienvertreter und Fotografen, auch mich, in Ausnahmezustand. Noch viel Größer als das Unwetter war aber die Hilfsbereitschaft, die in einem gigentischen Volksfest in Berkum gipfelte. Eines meiner Highlights als Wachtberger Fotograf.

Die Wende trat im Herbst 2016 ein – zumal ich schon damals beim WDR arbeitete und mein Umzug, weg aus Wachtberg, immer näher rückte. So nahm ich noch ein paar Auftritte wahr, zog mich aber immer weiter zurück. Und fotografierte immer öfter für Auftraggeber abseits der (doch sehr geizigen) Zeitungen. Mit Remagen bin ich aber nicht aus der Welt und immer mal wieder in Wachtberg unterwegs – wenn also jemand einen erfahrenen Fotografen mit neuen Ideen sucht… 😊

Schreibt mir gerne! 😉

 

One Response

  1. […] auf meiner Seite rubenschaefer.com aktiv. Wer möchte, liest dort weiter, unter anderem, wie ich in Wachtberg Fotograf geworden […]

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